Fadenlifting

Fadenlifting 2017-05-19T09:32:33+00:00

Eine schonende Methode zur Straffung der Gesichtshaut ohne Skalpell ist das sogenannte Fadenlifting. Viele verschiedene Fadenmaterialien stehen hierzu zur Verfügung. Im Allgemeinen unterscheidet man nicht-auflösbare Fäden (klassisches Aptoslift) und auflösbare (resorbierbare) Fäden. Wir verwenden zumeist resorbierbare Fäden aus Polymilchsäure, die sich innerhalb von ungefähr 18 Monaten vollständig auflösen. In lokaler Betäubung und ohne Schnitt werden spezielle Fäden unter die Haut in das Fettgewebe eingelegt, wodurch die Haut gestützt und angehoben wird. Je nach Region und Befund werden die Fäden in unterschiedlicher Art und Weise im Gewebe verankert. Die Prozedur benötigt ungefähr 30 bis 45 Minuten. Sobald der Faden eingebracht wurde, agiert die Polymilchsäure im Unterhautfettgewebe und stimuliert die Aktivierung der Fibroblasten und die Kollagenproduktion. Dieser Vorgang dauert fort und hilft auf sehr natürliche Weise, das Volumen zu steigern und die Gesichtskontouren sukzessive und auf natürliche Weise wiederherzustellen. Der Effekt tritt sofort ein und verbessert sich im Verlauf weiter. Nebenwirkungen, wie Schwellungen und kleinere Blutergüsse an den Einstichstellen verschwinden innerhalb einer Woche. Das Fadenlifting eignet sich besonders für jüngere Personen (35 – 50 Jahre), bei denen eine beginnende Hauterschlaffung ohne nennenswerten Hautüberschuss vorliegt und somit ein klassisches Lifting nicht notwendig ist. Weniger geeignet sind Personen mit viel überschüssiger Haut oder sehr dünner Haut ohne Unterhautfettgewebe. In den ersten drei Nächten sollten Sie den Kopf leicht erhöht lagern, eine Schlafposition mit dem Gesicht nach oben wird empfohlen. Sonne, Sauna, Sport, Gesichtsmassagen, ausgeprägtes Grimassieren und ästhetische Gesichtsbehandlungen sollten für ungefähr drei Wochen gemieden werden.